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Ein Wolkenmeer schwappt über den Rand der Caldera de Taburiente und drängt in diesen Kessel ein. Man selber steht auf über 2000 Meter Höhe, in der Sonne über den Wolken und möchte sich in diese Watte werfen, um sich wie eine Feder davontragen lassen ... Gleich hinter dem tropischen Regenwald liegt der Mond. Kein menschliches Lebenszeichen, keine Vogelstimme, nichts. Man hört nur den Wind und - weit entfernt - die Brandung. Alles ist dunkel und bleiern, lediglich einige rostrote und schwefelgelbe Flecken stechen hervor und das fast giftige Grüne der Pinien, die den Boden perforieren .... Nach einem urweltlichen Rülpser öffnete die Erde ihren Schlund und spie Feuer und flüssiges Gestein und gebar den Teneguia .... Santa Cruz de La Palma klingt im Kopf und nicht in den Ohren. Eine Stadt eher wie Klein-Havanna, geselliges Strassenleben inklusive... .....Sehnsucht..... La Palma.
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